Bus Rapid Transit in Shanghai

Holon

Aufnahme: D. Schulz

[stadtverkehr 4/2026] Mit rund 2000 Linien ist das Busnetz Shanghais dicht verknüpft mit der Metro und deckt zentrale sowie vorstädtische Bereiche ab. Während sich das Komfortniveau im Busbetrieb in den letzten Jahren stark erhöht hat und seit der Expo 2010 mehr als 1700 „Neue-Energie-Busse“ (elektrische und Hybridbusse) eingeführt wurden, was rund 20 % der Flotte entspricht, sind bisher nur zwei dieser Linien zu Bus-Rapid-Transit-Linien ausgebaut worden – der FengPu Express und das Yan’an Road Medium Capacity Bus Transit System.

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Flughafen Frankfurt: Mit AirVAL in acht Minuten zum neuen Terminal 3

Beispielhafte Visualisierung einer Mobilitätsstation

Aufnahme: Fraport AG

[stadtverkehr 4/2026] Frankfurt am Main hat den größten Flughafen in Deutschland. Im Jahr 2025 reisten hier 63,2 Mio. Fluggäste ab, kamen an oder stiegen um. Nur fünf Flughäfen in Europa hatten ein höheres Passagieraufkommen. Zentrum des Flughafens ist noch immer das 1972 eröffnete Terminal 1, an dem die meisten Passagiere abgefertigt werden. Mit eigenem Tief-Bahnhof, seit 1999 durch den an der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln–Rhein/Main liegenden Fernbahnhof ergänzt, ist das Terminal direkt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Das Terminal 2 erweitert seit 1994 die Abfertigungskapazität auf insgesamt bis zu 68 Mio. Passagiere pro Jahr. Zur Jahrhundertwende rechneten Prognosen zwischen 2004 und 2014 mit einer Zunahme der Flugbewegungen um 27 %. Die hessische Landesregierung als Anteilseigner und die Flughafengesellschaft Fraport beschlossen daraufhin im Jahr 2000 die Erweiterung des Flughafens um eine zusätzliche Landebahn und ein neues Terminal.

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Änderung des Mobilitätsverhaltens durch innovative Belohnungssysteme?

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Abbildung: Kompetenzzentrum nachhaltiger Konsum, Lizenz: CC BY-AS 4.0

[stadtverkehr 4/2026] Wenn es um den Klimaschutz und die Verteilung der daraus entstehenden Lasten geht, erlebt man oft ein Schwarzer-Peter-Spiel. Fragt man die Konsumenten, dann soll „die Politik“ es richten, oder „die Wirtschaft“. Fragt man politisch Verantwortliche, verweisen diese oft darauf, dass es leichter ist Wohltaten zu verteilen als sich mit einem Programm der Zumutungen zur Wahl zu stellen. Denn immer gibt es im politischen Wettbewerb einen, der sagt, man könne auch ohne Anstrengung das Klima schützen, oder es ganz bleiben lassen. Und auch die wirtschaftlichen Akteure verweisen regelmäßig auf den Wettbewerb. Strom muss, Umbau des Energiesystems für die Energiewende hin oder her, billig sein, sonst können andere ihre Produkte günstiger anbieten und man fällt zurück.

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