Budapest: Abschied der legendären Ikarus 260 und Ikarus 280
Den Modellreigen der Baureihe 200 hatte im Mai 1967 der Luxusreisebus Ikarus 250 eröffnet. Die Prototypen des 11 m langen Sololinienbusses Ikarus 260 wurden ebenso wie der Gelenkbus Ikarus 280 mit einer Länge von 16,5 m im Jahre 1970 vorgestellt und am 22. Dezember 1971 bei den BKV in den Linienverkehr übergeben.
Neben dem Zugang neuer Niederflurbusse vom Typ Mercedes-Benz Conecto Next Generation beschleunigte der eklatante Fahrermangel in der ungarischen Hauptstadtregion die Aussonderung der Hochbodenfahrzeuge. So fielen immer wieder zahlreiche Fahrten auf den Verstärkerlinien aus.
Der Verkehrsbetrieb BKV unterhält einige der Ikarus-Fahrzeuge museal. Zu bestimmten Thementagen werden diese Ikarus auch in Zukunft an eine prägende Epoche im Budapester Stadtverkehr erinnern. Die letzten Hochboden-Trolleybusse der Typen Ikarus 280.94 (GANZ Elektrik) und Ikarus 435.81 (KIEPE Elektrik) erhalten noch eine Gnadenfrist bis zur vollständigen Auslieferung neuer Solaris Trollino 18 im Mai 2023. Unterdessen lässt ein reich bebilderter Artikel in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 1-2/2023 die große Zeit der Ikarus-200er und -400er in Budapest noch einmal Revue passieren.
Im Budapester Stadtbusverkehr endete der Einsatz von Hochbodenbussen. Damit sind nun auch die Alltagseinsätze der legendären Ikarus-Baureihen 260 (Bild) und 280 Geschichte. Aufnahme: M. Peter