Stadverkehr 848x90 de 2020

Metroprojekte im Zeichen von Corona: Île-de-France 2020

Alle Bauarbeiten wurden am 17. März 2020 pandemiebedingt eingestellt und ab 24. April wieder aufgenommen. Während dieser Zeit konnten „nur“ Büroarbeiten an den Projekten im sog. „Homeoffice“ durchgeführt werden, wodurch planerische Arbeitsumfänge – wie die Ausschreibung von Bauarbeiten – teils sogar zügiger als gedacht vorankamen. Insgesamt führt die Pandemie aber aus heutiger Sicht zu einer Verzögerung von drei bis acht Monaten an den laufenden Bauprojekten, die von der Société du Grand Paris (SGP) vorangetrieben werden. Auf dem Ostabschnitt der Linie 15 rechnet man mit einer Verzögerung von drei bis vier Monaten. Rohbauarbeiten laufen auf dem Südabschnitt der Linie 15 und der Nordverlängerung der Linie 14 um eine Station bis Saint-Denis Pleyel. Ebenfalls gearbeitet wird an der Linie 16 über Aulnay (dort liegt das Depot) bis Clichy-Montfermeil. Die nördlichen Strecken (14, 16 bis Le Blanc-Mesnil und 17 bis Le Bourget Aéroport) sind unbedingt bis zu den Olympischen Spielen 2024 fertigzustellen, da sie das Olympische Dorf und das Medienzentrum bedienen. Die Bauarbeiten der Linie 17 sind angelaufen und der Schildvortrieb beginnt zum Jahresende. Ferner beginnen vorbereitende Arbeiten für den ersten Abschnitt der Linie 18. Zum Jahresende sollen sich nicht weniger 20 Tunnelvortriebsmaschinen im Einsatz befinden. Der ausführliche Artikel in „stadtverkehr“ 9/2020 bringt die Geschichte dieses gigantischen Projekts auf den neuesten Stand.

2019 10 SG2Eine neue Generation von Metrolinien im Raum Île-de-France wird mit fahrerlosen Stahlradzügen mit größerem Profil und Dachstromabnehmern fahren.  Abbildung: IDFM/Alstom

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