TCO der DFI: Die Gesamtkosten der dynamischen Fahrgastinformation

Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit von umfangreichen Beschaffungen, zu denen im öffentlichen Verkehr auch die komplexen DFI-Systeme gehören, lassen sich unter dem kaufmännischen Begriff der „Total Cost of Ownership“ (kurz „TCO“) zusammengefasst darstellen. In Antrags-, Planungs- und Vergabe-Verfahren ist es deshalb möglich, diesen Aspekten entsprechende Zahlen zuzuordnen und diese in Entscheidungsprozessen nachvollziehbar zu verwenden.
Während der Planung eines DFI-Systems berücksichtigen die damit betrauten Abteilungen und Planungsbüros neben den Anforderungen zur Erfüllung der Ansprüche der Kunden des Verkehrsbetriebs natürlich vordringlich auch Kostenaspekte. Die Mitarbeiter bedenken die TCO allerdings meist nur intuitiv, ohne dass explizit kalkulierte Schätzungen aufgestellt und dokumentiert werden. Führt der Verkehrsbetrieb nach der Planungsphase ein formalisiertes Ausschreibungsverfahren durch, wird oft ein großer Teil der Überlegungen zur TCO nicht mehr berücksichtigt, obwohl es durchaus möglich wäre, die anbietenden Hersteller zur Darstellung ihrer Konzepte zur Optimierung der TCO beim Betreiber zu verpflichten. In der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 11/2019 zeigt der ausgewiesene DFI-Experte Michael Schnell auf, wie zentrale Aspekte moderner Fahrgastinformationsanlagen – Displaytechnologien, Infrastruktur, Installation, Energie, Datenversorgung sowie Wartung und Ersatzbeschaffung – zu wichtigen Größen in der Betrachtung der Gesamtkosten werden können und daher den Einbezug in die Überlegungen bei der Beschaffung rechtfertigen.

2019 10 NaumannFür die dynamische Fahrgastinformation gibt es verschiedene Technologien, die sich je nach Anwendung auch in ihren Gesamtkosten unterscheiden.   Aufnahme: Lumino

 

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